Ausgangspunkt war die Marina Sukosan nahe Zadar. Mit ca. 1200 Yachten ist sie wohl eine der größeren in Kroatien. Die meisten Boote befanden sich noch im Winterschlaf, wir waren die ersten.
Peter und Doris 'üben' auf einem begehbaren Kompass.

Nach der Prüfung blieb noch Zeit für einen kleinen Rundgang.


Die Kabine ist sehr geräumig und hat sogar eine Dusche. Das sind eben die Vorteile eines Katamarans.

Typische Abendstimmung
Inspektion der Steuerbordmaschine

Einweisung in die Bedienung des Bug-Ankers.

Captrice Doris waltet ihres neuen Amtes




Nachdem der Wind zum Üben der Hafenmanöver zu stark ist, setzen wir die Segel und kreuzen nach Murter, wo wir übernachten wollen. Peter kennt ein nettes Lokal dort. Die mitreisenden Segler sind von den Segeleigenschaften des Katamarans sehr angetan, wir Landratten versuchen nur einmal mit all diesen neuen Ausdrücken zurechtzukommen.
Peter erzählt uns, dass es hier im Sommer von Yachten nur so wimmelt, heute sind wir aber die einzigen weit und breit.
Das Abendessen haben wir uns alle redlich verdient.
Der Salon bietet ausreichend Platz für ein gepflegtes Frühstück. Doris macht Spiegeleier, der Rest der Mannschaft kümmert sich um das Geschirr.
Das Wetter sieht nicht gut aus, der Wind hat zugelegt und es ist sehr kalt. Wir setzen diesmal nur die Genua zur Hälfte und laufen mit dem Wind wieder zurück nach Sukosan. Dabei erreichen wir bis zu 11 Knoten.
Wiedereinmal ist Doris am Steuer, und wir sind froh auf Peter gehört zu haben, der uns geraten hatte, gleich ein anständiges Ölzeug anzuschaffen.


Zu Mittag gibt es Suppe, wobei die Zubereitung bei Windstärke 6 und voller Fahrt unter Segel kaum Probleme bereitet. Jetzt zeigt der Katamaran, was er kann. Die Segler an Bord versichern uns Landratten, dass auf Einrumpfern unter diesen Bedingungen an Kochen kaum zu denken ist.
Zum Abendessen geht es wieder in ein gemütliches Lokal in Sukosan.
Ein letztes Mal stechen wir in See und können dann doch ein paar der geplanten Übungen absolvieren. 

Dank unseres erfahrenen und geduldigen Instruktors Peter und den netten Segelkameraden bekamen wir einen guten Einblick in dieses neue Hobby und konnten wertvolle Erfahrungen sammeln.